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Ein klares „JEIN“ für Erneuerbare Energien

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Laut Beschluss des Vermittlungsausschusses am 27.06.2012 soll es bei den geplanten starken Kürzungen der Photovoltaik-Einspeisetarife zum 1. April um bis zu über 30 Prozent bleiben. Gleichzeitig wird im mittleren Anlagensegment eine Größenklasse zwischen 10 und 40 Kilowatt für größere Dachanlagen geschaffen. Die Einspeisetarife werden wie vom Bundestag geplant monatlich gekürzt.

Kleine, im Juli installierte Aufdachanlagen (bis 10 kW) erhalten eine Vergütung von 18,92 Cent/kWh, Anlagen von 10 bis 40 kWh von 17,95 Cent.

Die bisherigen Einspeisetarife für Solarstrom sollen mit Erreichen einer gesamtinstallierten Leistung von 52 Gigawatt auslaufen ­ seit 1990 sind bisher etwa 27 Gigawatt (Stand Ende April) installiert worden. Der Einspeisevorrang soll hingegen erhalten bleiben. Die Bundesregierung plant, rechtzeitig vor Erreichen dieses Wertes eine Anschlussregelung vorzulegen.

Veränderte EEG-Vergütungssätze von PV-Anlagen ab dem 1.4.2012 im Überblick

Inbetriebnahme Anlagen bis 10 kWp (Ct/kWh) Anlagen ab 10 kWp (Ct/kWh) Anlagen ab 40 kWp (Ct/kWh) Anlagen ab 1.000 kWp bis 10 MWp (Ct/kWh)
Ab 01.04.2012 19,50 18,50 16,50 13,50
Ab 01.05.2012 19,31 18,32 16,34 13,37
Ab 01.06.2012 19,11 18,13 16,17 13,23
Ab 01.07.2012 18,92 17,95 16,01 13,10
Ab 01.08.2012 18,73 17,77 15,85 12,97
Ab 01.09.2012 18,54 17,59 15,69 12,85
Ab 01.10.2012 18,36 17,72 15,53 12,71

Wichtiger Hinweis:

Vorbehaltlich der endgültigen Verabschiedung des Gesetzes!
(Entscheidung Bundesrat am 27. Juni 2012, Vergütungssätze würden rückwirkend in Kraft treten)

Hier finden Sie die Anpassungen des EEG zusammengefasst

[Quelle des Inhaltes dieser Seite BSW-Solar (Bundesverband Solarwirtschaft)]